Godzilla: Destroy All Monsters Melee Remastered – Neue Charaktere und Roster-Guide

Vollständiger Leitfaden zu den neuen Charakteren, Roster-Änderungen, Freischaltmethoden und Tier-List-Bewertungen in Godzilla: Destroy All Monsters Melee Remastered.

Die Kaiju-Kämpfe sind zurück, und die Arena fühlte sich noch nie explosiver an. Wenn Sie in den frühen 2000er-Jahren endlose Nachmittage damit verbracht haben, Tokioter Wolkenkratzer auf verfeindete Titanen zu schleudern, ist die Auseinandersetzung mit den neuen Charakteren in Godzilla: Destroy All Monsters Melee Remastered und den Änderungen im Roster der erste Schritt zur Rückeroberung Ihrer Krone. Atari und der ursprüngliche Entwickler Pipeworks haben den beliebten Prügler aus dem Jahr 2002 modernisiert, weshalb Kaiju-Gaming-Enthusiasten jedes Detail der spielbaren Riege genau unter die Lupe nehmen – vor allem die Frage, ob lang vermisste Titanen endlich Teil des Aufgebots sind.

Eine genaue Betrachtung der Neuerungen rund um die neuen Charaktere in Godzilla: Destroy All Monsters Melee Remastered offenbart signifikante Anpassungen an den Freischaltsystemen, optische Überarbeitungen sowie gezielte Anpassungen ikonischer Figuren im Vergleich zu den ursprünglichen Versionen für GameCube und Xbox. Im Folgenden schlüsseln wir das endgültige Line-up aus 12 Monstern auf, erklären das modernisierte Freischaltsystem, bewerten jeden Kämpfer in einer Tier-Liste und zeigen, wie sich die einzelnen Kaijus im modernen Wettkampf schlagen.

Roster-Übersicht: Alle spielbaren Kaijus im Remaster

Als Pipeworks den Arena-Prügler neu auflegte, bestand das Hauptziel darin, das direkte, dynamische Kampfgefühl beizubehalten und gleichzeitig die visuelle Präsentation sowie die Eigenständigkeit der Kämpfer aufzufrischen. Die originale GameCube-Veröffentlichung aus dem Jahr 2002 startete mit 11 spielbaren Monstern, während die Xbox-Version von 2003 die Zahl durch die Einführung von Kiryu (Mechagodzilla 3) auf 12 erhöhte.

In der Neuauflage steht den Spielern von Beginn an ein vollständiger Kader von 12 Kämpfern zur Verfügung. Die größte Änderung betrifft jedoch die Darstellung bestimmter Epochenversionen klassischer Titanen. Der klassische Showa-Mechagodzilla von 1975 steht nun anstelle der Heisei-Version von 1993 im Mittelpunkt, während Kiryu mit modernen visuellen Effekten voll zur Geltung kommt.

Kaiju-NameÄra / Design-ReferenzKampf-ArchetypSignatur-Rage-Fähigkeit
GodzillaHeisei (1990er)Ausgeglichen / Schwerer AngreiferNuclear Shockwave
Godzilla 2000MillenniumSchnelligkeit / Strahl-SpezialistConcussive Spiral Blast
AnguirusShowaAgiler Grappler / DefensiveSpiked Carapace Roll
DestoroyahHeisei (1995)Juggernaut / RaumkontrolleOxygen Destroyer Beam
GiganShowa (1972)Luftangriff / BlutungsschadenBuzzsaw Tornado Rush
MegalonShowa (1973)Hinterhalt / GräberGeothermal Napalm Blast
King GhidorahHeiseiFernkampf-Zoning / SchwergewichtGravity Lightning Storm
Mecha-King GhidorahHeisei (1991)Defensiver Zoner / FallenstellerCapture Cable Shock
MechagodzillaShowa (1975)Schwere Artillerie / ZonerAll-Out Finger Missile Barrage
Mechagodzilla 3 (Kiryu)Millennium (2002)Dynamischer Striker / TechnikAbsolute Zero Cannon
RodanHeisei- / Millennium-MixLufthoheit / Hit-and-RunSupersonic Shockwave Dive
OrgaMillennium (1999)Grappler / Konter-TankShoulder Plasma Cannon

Zu verstehen, wie diese Monster in zerstörbaren Umgebungen agieren, ist entscheidend. Während einige Kaijus bei physischen Würfen glänzen, setzen andere auf ein präzises Energiemanagement ihrer Strahlenangriffe, um aggressive Widersacher an einstürzenden Wolkenkratzern festzusetzen.

Was sich geändert hat: Neue Charaktere und Neugestaltungen im Remaster

Langjährige Fans fragen sich häufig, ob völlig neue Gesichter – wie etwa SpaceGodzilla, Biollante oder Monster X – zu dieser Edition hinzugefügt wurden. Anstatt die Spielbalance durch ungeprüfte Neuzugänge zu überladen, konzentrierte sich das Team darauf, die Kernkämpfer zu perfektionieren und ihren individuellen Charakterprofilen mehr Tiefe zu verleihen.

Bei der Analyse der neuen Charaktere und Neugestaltungen in Godzilla: Destroy All Monsters Melee Remastered stechen drei wesentliche Transformationen hervor:

  1. Ersatz durch den Showa-Mechagodzilla: In den Originalfassungen schalteten die Spieler Mechagodzilla 2 frei (die Heisei-Anti-Godzilla-Waffe von 1993). In diesem Remaster ersetzte Pipeworks diesen Platz durch den von Fans geschätzten Showa-Mechagodzilla von 1975 – komplett mit rotierenden Fingermonitionsraketen, Weltraumstrahlen-Optik und mechanischem Schild.
  2. Kiryu auf allen Plattformen vereint: Ursprünglich exklusiv der Xbox-Fassung vorbehalten, ist Kiryu (Mechagodzilla 3) nun auf allen Plattformen integriert, einschließlich moderner Konsolen und dem PC via Steam.
  3. Optimierung der Arenagefahren (Entfernung von Hedorah): Erfahrungsberichte aus der Turnierszene bemängelten oft das unberechenbare Auftauchen von Hedorah per UFO als störend. Die Entwickler bestätigten, dass Hedorah als aktive Bühnenstörung entfernt wurde, damit Begegnungen ausschließlich durch spielerisches Können und kluge Positionsarbeit entschieden werden.
Feature-VergleichOriginal-Release GameCube (2002)Xbox-Release (2003)Remaster-Edition (2026)
Roster-Größe11 spielbare Titanen12 spielbare Titanen12 spielbare Titanen
Mechagodzilla-VersionMechagodzilla 2 (1993 Heisei)Mechagodzilla 2 & KiryuShowa (1975) & Kiryu
FreischaltmechanikStrenge Abenteuermodus-PfadeAbenteuermodus-PfadeKaiju-Währung (Freie Wahl)
Hedorah als ArenagefahrAktiv (Zufälliger Verlangsamungseffekt)AktivEntfernt (Performance / Balance)
Multiplayer-NetcodeNur lokaler Split-ScreenNur lokaler Split-ScreenVollwertiges Online-Matchmaking

Titanen freischalten: Das moderne Fortschrittssystem

In den Klassikern erforderte das Freischalten aller Charaktere das wiederholte Durchspielen des Einzelspieler-Abenteuermodus mit bestimmten Kaijus auf unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Wollte man Mecha-King Ghidorah, musste man einem starren, mehrstündigen Spieldurchlauf folgen.

Die neuen Charaktere und freischaltbaren Kämpfer in Godzilla: Destroy All Monsters Melee Remastered schaffen diesen veralteten Flaschenhals ab. Monsterpunkte lassen sich jetzt in jedem Modus verdienen – sei es beim Einstudieren von Aktionen im Training, bei Sololäufen oder in Online-Matches gegen Freunde. Diese Währung kann in der überarbeiteten Monstergalerie eingelöst werden, um Titanen in beliebiger Reihenfolge freizuschalten.

KaijuFreischaltstatusKosten (Monsterpunkte)Empfohlener Modus zum schnellen Farmen
Godzilla (Heisei)StandardKostenlosKeiner (Standardmäßig verfügbar)
Godzilla 2000StandardKostenlosKeiner (Standardmäßig verfügbar)
AnguirusStandardKostenlosKeiner (Standardmäßig verfügbar)
MegalonStandardKostenlosKeiner (Standardmäßig verfügbar)
GiganStandardKostenlosKeiner (Standardmäßig verfügbar)
RodanFreischaltbar1.500 PunkteÜberlebensmodus (Wellen beenden)
King GhidorahFreischaltbar2.500 PunkteAbenteuermodus (Normal)
DestoroyahFreischaltbar3.500 PunkteAbenteuermodus (Schwer)
Showa-MechagodzillaFreischaltbar3.500 PunkteOnline-Multiplayer-Matches
Kiryu (Mechagodzilla 3)Freischaltbar4.000 PunkteÜberlebensmodus / Tägliche Herausforderungen
Mecha-King GhidorahFreischaltbar4.500 PunkteSiege im Ranglistenmodus
OrgaFreischaltbar5.000 PunkteAbenteuermodus-Komplettierung

Praktische Tipps zum Punktesammeln

  • Auf schnelle K.o.-Siege im Überlebensmodus setzen: Der Überlebensmodus liefert verlässlich Punkte pro bezwungenem Gegner. Mit einem schlagkräftigen Charakter wie dem 90er-Godzilla lassen sich Gegner an den Rändern der Arena schnell aus dem Ring befördern, was in unter zehn Minuten mehrere tausend Punkte einbringt.
  • An Online-Kämpfen teilnehmen: Auch bei einer Niederlage erhalten Spieler in Online-Mehrspieler-Partien Basispunkte für die Teilnahme, sodass auch Gelegenheitsspieler ihre Lieblingsmonster frustfrei freischalten können.

Kompetitive Tier-Liste: Die besten Kaijus im Ranking

Ganz gleich, ob auf der heimischen Couch oder im kompetitiven Online-Ranglistenkampf: Zu wissen, wo das eigene Monster im aktuellen Metagame steht, verschafft einen klaren Vorteil. Basierend auf Frame-Daten-Analysen und Berichten aus hochklassigen Turnieren lassen sich die Kämpfer in folgende Ränge einteilen:

Tier-RangKaijuKernstärkenSchwächen
S-Tier (Dominant)Kiryu, DestoroyahUnerreichte Reichweite, schnelle Erholungszeiten, enorme RückstoßkraftHoher Energieverbrauch, große Trefferzonen
A-Tier (Stark)Godzilla (Heisei), King Ghidorah, GiganExzellentes Projektil-Zoning, luftbasierte Angriffsketten mit hohem SchadenVorhersehbare Erholungszeiten bei verfehlten Strahlenangriffen
B-Tier (Ausgeglichen)Showa-Mechagodzilla, Rodan, Godzilla 2000Schnelle Neupositionierung, unberechenbare AngriffswinkelGeringerer Lebensbalken, anfällig für Ecken-Fallen
C-Tier (Situativ)Orga, Megalon, AnguirusImmense physische Widerstandskraft, gefährlich im NahkampfLangsame Laufgeschwindigkeit, leicht durch Mehrfachstrahlen auf Distanz gehalten

Taktiken für Top-Tier-Matchups

  • Kiryu (Mechagodzilla 3): Kiryu dominiert vor allem auf mittlerer Distanz. Seine Armklingen besitzen eine hohe Priorität gegenüber gewöhnlichen Klauenhieben, und seine Absolute Zero Cannon kann ein Match schlagartig drehen, wenn sie während eines gegnerischen Angriffsversuchs als Konter landet.
  • Destoroyah: Von Turnierspielern oft als wandelnde Festung bezeichnet. Destoroyahs Sauerstoff-Entzugs-Angriffe bestrafen aggressive Kontrahenten wie Gigan oder Anguirus besonders hart.
  • Anguirus: Trotz seiner niedrigeren Platzierung aufgrund schwacher Fernkampf-Optionen bleibt Anguirus der unangefochtene Meister der Konter per Bodenrolle. Wer das Timing des Panzerspinnens beherrscht, reflektiert eintreffende Energiestrahlen direkt zu ihrem Ursprung zurück.

Kampfmechaniken und den Rage-Modus meistern

Wer mit den neuen Charakteren in Godzilla: Destroy All Monsters Melee Remastered siegreich sein will, muss drei zentrale Grundpfeiler des Gameplays verinnerlichen: Ausdauermanagement, Einbindung der Umgebung und den Rage-Modus.

In jedem Gefecht kann das Werfen von Panzern, Strommasten und Trümmerteilen von Hochhäusern die Deckung des Gegners durchbrechen. Die entscheidende Wende tritt jedoch meist ein, wenn das Mutterschiff der Vortaak-Aliens ein leuchtendes Rage-Power-Up in das Stadtgebiet herabsendet.

MechanikAusführungStrategischer Nutzen
GebäudewurfSchwerer Griff nahe intakten GebäudenVerursacht unblockbaren Wucht-Schaden; zwingt den Gegner zu Boden
Strahlen-DuellZeitgleicher Einsatz von DistanzangriffenLöst ein schnelles Tastenduell aus, das bei Sieg enormen Explosionsschaden anrichtet
Rage-Modus-AktivierungSchwebenden Vortaak-Orb einsammelnVerdoppelt das Nahkampftempo; schaltet den ultimativen Flächenangriff frei
Schild-ReflexionBlock-Eingabe im perfekten TreffermomentNeutralisiert Fernkampfstrahlen und wirft einen Teil des Explosionsschadens zurück

Sobald ein Rage-Orb auf dem Feld erscheint, ist sofortige Raumkontrolle gefragt. Schnelle Flieger wie Rodan können die Kugel direkt aus der Luft abfangen und schwerfälligen Kontrahenten so die Chance auf ein Comeback nehmen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Gibt es komplett neue Monster im Remaster-Kader?

Es wurden keine gänzlich neuen Kaijus von Grund auf hinzugefügt, das Roster wurde jedoch gezielt umstrukturiert. Der Showa-Mechagodzilla von 1975 ersetzt die Heisei-Version von 1993, und Kiryu (Mechagodzilla 3) – ehemals exklusiv auf der Xbox – ist nun dauerhaft auf sämtlichen Plattformen verfügbar.

Wie schaltet man neue Charaktere im Remaster frei?

Anders als in den Originalspielen, die das wiederholte Absolvieren des Story-Modus verlangten, setzt die Neuauflage auf ein In-Game-Währungssystem. Durch das Spielen beliebiger Modi werden Monsterpunkte gesammelt, die anschließend in der Monstergalerie frei für beliebige Titanen eingelöst werden können.

Kann das Remaster-Roster online gespielt werden?

Ja. Das Remaster bietet eine vollständige Online-Mehrspieler-Funktionalität mit Freundschafts-Lobbys und Ranglisten-Matches, sodass alle 12 spielbaren Monster im weltweiten Wettkampf eingesetzt werden können.

Ist Hedorah im Remaster spielbar?

Nein, Hedorah ist nicht spielbar. Zudem wurde seine Funktion als störendes Bühnenhindernis gestrichen, um einen flüssigeren Spielfluss und ein besseres Balancing in Matches zu gewährleisten.